Heute Morgen ist also der letzte Tag angebrochen. Nachdem ich relativ spät aufgestanden bin und direkt zu Mittag gegessen habe, fing das Packen an. Ich war, relativ lange, mit dem Packen beschäftigt... Drei Stunden intensiv und ein paar unentensiv, wobei ich dazu sagen muss, ich habe wirklich ordentlich gepackt. Ordentlich? Zoe? Da passt doch irgendwas nicht... Ich habe einfach keine Lust, morgen alles zu suchen zu müssen und deshalb habe ich, alles nach Prinzip gepackt...
Entstanden sind: Meine zwei Koffer, die ich auf dem Flug schon hatte und vier Taschen... Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie ich das auf dem Rückflug machen soll. - Bis dahin ist aber auch noch ein bisschen Zeit.. zum Glück.
Morgen früh werde ich mal ein Foto von meinem Gepäck machen und es hier reinstellen...
In Catamarca, meiner Stadt wo ich lebe, ist etwas ähnliches wie in Cordoba ausgebrochen. (Siehe Blogeintrag gestern..)
Ich hoffe, es geht schnell vorüber und nimmt keine weiteren Ausmaße an...
Wenn ich irgendwas darüber zu berichten habe, werde ich es natürlich tun. Aber im Moment, ist es ähnlich wie in Cordoba. Ich bin ein bisschen verängstigt...
Morgen früh um 09:30 heißt es dann, auf! Auf zu meiner nächsten Gastfamilie... Ich bin gespannt, wie es sein wird. Wie die Familie ist, die ich überhaupt nicht kenne, wie sie leben, wie ein Alltag in der Familie abläuft...
Es war komisch heute, das letzte Mittagessen, das letzte mal Abendessen, das letzte mal Gute Nacht sagen. Für das Abendessen, sind wir nochmal essen gegangen, was ich echt toll fand! Mein Gastvater hat gesagt, ich kann immer wieder kommen, immer wann ich will. Er hat betont, das es mein Zuhause bleibt und er mein Vater hier bleibt. Und ich fühle mich wirklich als Tochter und als wirkliches Familienmitglied. Der Abschied morgen wird schwer für mich, wirklich schwer. Meine Familie war jetzt für drei Monate der wichtigste Teil hier. Der wichtigste Teil meines Alltags und meines Lebens hier. Sie haben mir so sehr geholfen, mich schnell wohl zufühlen, mich schnell einzugewöhnen, mich schnell zurecht zu fühlen. Und sie waren vor allem eins für mich: Meine Familie! Ich habe an keinem Tag so gefühlt als wäre ich hier falsch oder gar unwillkommen. Selbst an Tagen an denen es mir nicht so gut ging und ich an zuhause dachte, wusste ich: Ich bin hier richtig. Ich werde diese drei Monate niemals vergessen und MEINE Familie wird immer ein Platz in meinem Herzen haben.
Sie haben nicht erst angefangen, seit dem ich hier bin, ein wichtigerer Teil zu sein.
Die erste E-Mail von meinem Gastvater, das erste mal skypen. Ich erinnere mich, als wäre es gestern. Ich war so aufgeregt, als ich das erste Mal von ihnen hörte! Ich hüpfte herum, googelte direkt die Stadt und war so aufgeregt sie endlich kennen zulernen... jetzt kenne ich sie und ich muss sagen: Es sind herzensgute Menschen und ich bin so, so dankbar in diese Familie gekommen zu sein. Es fällt mit so schwer, hier zu sitzen und zu wissen: Morgen heißt es Tschüß sagen. Ich weiß, ich werde sie wieder sehen, zwischendurch und alles mögliche. Aber ich weiß nicht, ob es das selbe sein wird. Immerhin, sehe ich sie hier jeden Tag. Ich wohne bei ihnen und weiteres... Ich erinnere mich zu gut an dem Tag, als ich vor drei Monaten das erste mal mein neues Zuhause gesehen habe. Meine Familie war noch fremd, alles war fremd. ich war einfach nur müde nach der 36-stündigen Reise und doch war ich zu aufgeregt, um direkt schlafen zu gehen. Wie mein Vater mich vom Flughafen abgeholt hat und wir nach Hause fuhren. Meine erste Dusche hier, meine erste Dusche in Argentinien. Ich weiß noch, erst wurde mir alles gezeigt dann ging ich duschen, packte etwas meine Sachen aus und wir aßen. Pizza war es! Am nächsten Tag, das erste mal in Argentinien wach werden, die Sonne hat mir entgegen gelacht! Zum Mittagessen gingen wir essen und sie zeigten mir etwas die Stadt! Es ging zum Supermarkt, ich kaufte die ersten Sachen. Alles war so aufregend, so neu, so wunderschön. Okay wunderschön ist es immer noch, jeder einzelne Tag ist im gesamten wunderschön, auch wenn ich es manchmal nicht bewusst wahr nehme..
Morgen also, ich es dann soweit. Alles wird wieder fremd, außer die Stadt, sie ist mir vertraut.
Aufgeregt und traurig gehe ich nun das letzte Mal hier in mein Bett...
Buenas Noches! (Gute Nacht)
In diesem Blog beschreibe ich ein Abenteuer, mein Abenteuer,- in das Land meiner Träume
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