Donnerstag, 24. Oktober 2013

Die Reeeeeisee♥ Southtrip!

Tag 0
Heute bin ich um 10 aufgestanden, um die restlichen Sachen zu packen, denn um zwei ging es los nach Cordoba, einer 6 Stunden entfernten Stadt, von der morgen die Reise los gehen wird. Die Fahrt ging relativ schnell um ich gewöhne mich langsam an lange Fahrten... Ich wurde sehr nett von der Familie,  die mich für eine Nacht beherbergen wird, empfangen.  Mit dem Auto ging es dann zum Haus und die Familie ist sooo nett und soo herzlich.  Sie leben wirklich wunderschön,  mein Gastvater hat mir sofort das Haus gezeigt. Es ist wundervoll schade, dass ich nur eine Nacht hier bin, denn es ist alles wirklich ein Traum. Er hat zwei Töchter,  eine, die im Januar nach Deutschland gehen wird und die andere ist bereits 21. Gleich werden wir grillen und dann werde ich mit meiner Gastschwester losziehen. Ich fühle mich wirklich wohl und bin wirklich glücklich. Der Abend beziehungsweise die Nacht war wirklich gut.
1. Tag
Heute war ich traurig, dass ich die Familie schon wieder verlassen musste, denn ich habe mich wirklich richtig wohlgefühlt. Jedenfalls, nachdem wir dann gefrühstückt haben und ich mich fertig gemacht habe ging es dann mit dem Auto zurück zum Busbahnhof. Nun sitzen wir seit 5 Stunden im Bus und ich habe kein Bock mehr zu fahren. Wir haben bereits eine Pause gemacht.. Morgen um 12:00 werden wir ankommen... es sind noch 17 Stunden Busfahrt... kein Bock hoffentlich kann ich heute Nacht einigermaßen gut schlafen.
2. Tag
Die Nacht war eigentlich ganz gut. Es war nur sehr kalt und ich wurde oft wach weil es so kalt war... Als wir um ca. 3 Uhr beim Hotel ankamen, ging ich erst mal duschen und zog mir was anderes an... Um ca. 5 gingen wir los. Wir gingen zum Meer.  Porte Madryn, die Stadt, wo wir sind, liegt am Meer.  Danach hatten wir noch Zeit uns alleine die Stadt anzugucken.  Einem Austauschschüler wurden die Kamera und sein Portemonnaie gestohlen, es ist so Scheiße!  Ich werde jetzt noch besser als ich es eh schon getan habe, auf meine Dinge aufpassen... Als wir von der Stadt wiederkamen, gingen wir kurz ins Hotel und dann Essen. Der Tag war schön,  es ist wirklich schön hier und ich genieße es. Es ist nur sehr kalt und das Doofe ist, es ist noch nicht der kälteste Ort und ich friere hier schon in den dicksten Sachen die ich habe. Wenn ich eine dicke Jacke finde werde ich auf jeden Fall eine kaufen! Nun gehen wir schlafen,  es ist bereits halb eins und morgen um 6:30 heißt es wieder aufstehen....
3. Tag
Nachdem wir dann auf dem Zimmer gefrühstückt hatten, machte ich mich fertig und gegen 9 ging es mit dem Bus los. Wir gingen in ein Museum wo Wale ausgestellt waren... danach ging es in ein Touristenort. Wir aßen zu Mittag und guckten uns kurz die Stadt an. Das Highlight war, das wir mit einem Boot aufs Meer fuhren um Wale anzusehen.  Es war wirklich atemberaubend, noch nie zuvor im Leben habe ich Wale gesehen und ich habe nie gewusst, dass sie wirklich so groß und wunderschön sind... Es war wie die Bilder die man kennt, aber so etwas live zu erleben ist wirklich wundervoll. Ich habe auch ein paar sehr schöne Bilder gemacht die kommen aber wenn ich wieder Zuhause bin und die Zeit habe alles mit den Bildern zu machen.  Das Meer war wunderschön, die Sonne glitzerte darauf und es war wie in einem Film oder Bilderbuch. Es war so wunderschön und ich bin so froh es erlebt zu haben... nachdem wir wieder zurück zum Strand gefahren sind hatten wir Freizeit und danach ging es zurück zum Hotel.  Das Hotel ist nicht wirklich gut aber ich hab mich hier in meiner Zeit in Argentinien schon an den fehlenden Luxus gewöhnt. Mehr oder weniger.  Den Rest des Tages verbrachten wir im Hotel und es war wirklich lustig wir hatten eine Menge Spaß... Zum Abendessen ging es wieder in das Restaurant vom letzten Abend. Nun bin ich einfach völlig erledigt und will einfach nur noch schlafen. Morgen um 6:30 heißt es wieder aufstehen denn es geht los zu den Pinguinen! Das Wetter ist hier übrigens mehr oder weniger gut. Es ist kalt aber es regnet nicht und die Sonne scheint, was es eigentlich ganz angenehm macht.
4. Tag
Nachdem wir heute sehr früh aufgestanden sind, uns fertig gemacht haben und die letzten Sachen bzw. die, die wir überhaupt in der kurzen Zeit ausgepackt haben, wieder eingepackt haben, haben wir die Koffer im Bus verladen.  Dann fuhren wir mit einem anderen Bus drei Stunden in eine andere Stadt, um uns Pinguine anzusehen. Zuerst gingen wir in ein Museum, es war wirklich klein und nicht sonderlich gut. Danach aßen wir die Dinge,  die wir uns zuvor fürs Mittagessen im Supermarkt gekauft haben und dann ging es zu den Pinguinen. Der Weg, der zwischen der atemberaubenden Landschaft durchführte, ist der Lebensraum der Pinguine. Es war wirklich wundervoll, das alles zu sehen. Die Landschaft war wunderschön und die Pinguine zuckersüß.  Am liebsten hätte ich alle geknuddelt und mitgenommen, aber wir durften sie nicht anfassen, was echt schade war... Die Landschaft war endlos weit und wunderschön.  Der Himmel war so blau und durch das türkise Meer konnte man jedes einzelne Detail durchglitzern sehen. Wie die Sonne auf das Wasser schien, wie die Pinguine im Meer schwammen.... Sie in ihrem Lebensraum frei zu sehen.... Es war soo atemberaubend. Nun sitzen wir im Bus. Die gesamte Fahrt wird 28 Stunden dauern, worauf ich überhaupt kein Bock habe...
5. Tag
Wir sind immer noch im Bus.  Ich habe nur drei Stunden geschlafen und bin total müde ich glaube in 2 Stunden kommen wir ENDLICH an... Ein Rotary-Mann dachte, ich wäre betrunken, warum auch immer.  Ich bin jetzt nicht unbedingt das normalste Mädchen, aber trotzdem muss man dadurch doch nicht denken, dass ich betrunken bin. Und warum kommen die damit erst am nächsten Morgen an, warum fragen die mich nicht in der Nacht, dann hätte ich ihnen sagen können, dass ich nicht betrunken bin.  Jetzt mal im Ernst, nur weil ich gelacht habe,  tollpatschig bin und manchmal nicht wirklich gerade laufen kann, muss man doch nicht denken, dass ich betrunken bin.  Jedenfalls beobachtet mich der Rotary-Mann jetzt wirklich bei jedem Schritt,  aber das ist mir eigentlich egal. Denn ich habe keinen Alkohol getrunken und das Verhalten ist bei mir normal.  Soll ich das als Beleidigung ansehen? Eigentlich ist mir das ja relativ egal, denn ich habe keinen Fehler begangen. Als wir dann ankamen, schauten wir uns erst die Stadt an und gingen was essen. Danach tat ich meine langersehnte Dusche. Später gingen wir dann zu einem Fluss, gingen erneut durch die Stadt und etwas essen. Abends fiel ich tot ins Bett.
6. Tag
Heute mussten wir früh aufstehen. Nachdem wir uns fertig gemacht haben, ging es mit dem Bus los in eine kleine Stadt, wo wir einen Berg bestiegen.  Es war ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es wert. Nachdem wir uns danach in einem Museum noch einen Film über Patagonien angesehen haben, ging es zurück zu den Ferienwohnungen. Später ging es dann zum Supermarkt um für morgen Mittag essen zu kaufen und dann was essen. Ich habe heute übrigens meine Jacke abgebrannt. Ich hab sie auf die Heizung gelegt und auf einmal war alles voller Rauch und sie ist geschmolzen, meine arme Schöne Jacke.  Rauchmelder gibt es hier übrigens nicht. Scheiß Heizung, zerstört die einfach meine Jacke.  Das war aber heute auch nicht das einzige Feuer.  Der Herd hat auch bisschen gebrannt. Irgendwie lustig.
7.Tag
Nachdem wir sehr früh aufgestanden sind, ging es mit dem Bus los. Heute stand Trekking auf dem Eis auf dem Plan. Wir fuhren zuerst mit der Fähre auf eine Insel und liefen dann 15 Minuten.  Dann zogen wir Trekking-Schuhe an. Sie wurden an unsere normalen Schuhe geschnallt. Es war ziemlich ungewöhnlich so zu laufen, aber ich gewöhnte mich relativ schnell daran. Dann ging es aufs Eis. Es war wirklich eine super Erfahrung.  Ich sah eine atemberaubende Landschaft und trank direkt aus einer Wasserquelle.  Es war das beste Wasser was ich je getrunken habe. Nachdem wir mit dem Trekking fertig waren, ging es kurz zurück zum Bus und dann erneut zu Fuß los.  Wir trafen sogar auf einige deutsche Touristen mit denen wir uns unterhielten... Der Rest des Tages fiel wie die anderen aus: Zurück zu den Ferienwohnungen, kurz zum Supermarkt und dann essen. Wir versuchten nicht einzuschlafen, da es um 3 schon wieder weiterging.
8.Tag
Nachdem ich dann doch eingeschlafen bin und für 1 1/2 Stunden geschlafen habe, haben wir unsere Koffer in den Bus verladen und pünktlich um drei ging es los.  Diesmal konnte ich viel besser im Bus schlafen als die anderen Tage.  Leider war die Nacht um 7 schon wieder vorbei, da wir durch diese Grenzkontrolle in Chile mussten.  Unsere Reisepässe wurden abgestempelt und ich habe jetzt, nachdem wir in zwei Tagen wieder in Argentinien sein werden, 90 weitere Tage mit dem Touristenvisum. Wir kamen dann in der Nacht an und gingen sofort schlafen.
9.Tag
Der Tag begann später als sonst,  aber wir gingen ja auch viel später ins Bett. Wir gingen ins Center und konnten uns frei bewegen. Später ging es dann was essen. Nach dem Essen gingen wir in einen Naturpark und ich schoss wieder fleißig Bilder.  Nach dem Park ging es nach Hause und wir hatten kurz Freizeit auf den Zimmern bevor es dann wieder zum Essen ging. Nach dem Essen lief es wie gewöhnlich ab und wir gingen relativ früh schlafen ca. gegen Mitternacht.
10.Tag
Wir machten eigentlich nichts Besonderes. Wir schauten uns die Umgebung an, gingen ins Center und aßen.
11.Tag
Am Tag 11 fuhren wir um 6 mit dem Bus los. Mittlerweile sitzen wir seit 34 Stunden im Bus, den wir nur zum auf Toilette gehen verlassen und um zu Essen oder Essen zu kaufen. Eigentlich hat der Bus ja eine Toilette, aber sie sieht echt nicht mehr so gut aus und ich benutze sie nur noch ganz im Notfall... Ich warte darauf endlich anzukommen, ich möchte mich bewegen,  duschen und mir was anderes anziehen. Bei meinem Flug war ich fast dieselbe Zeit unterwegs aber irgendwie vergeht die Busfahrt viel schneller. Vielleicht liegt es daran weil ich es mittlerweile gewöhnt bin oder einfach fast die ganze Zeit schlafe... ich weiß auch nicht wie ich das schaffe... Angeblich sollen wir um 18:00 ankommen also noch 1 1/2 Stunden...
12.Tag
Wir kamen gegen 20:00 Uhr im Hotel an, also endlich nach 38 Stunden Busfahrt. Das Hotel war wirklich schlecht,  das Essen hat nicht geschmeckt und dort war es wirklich dreckig... Ich bin froh, dass wir dort nur eine Nacht waren und jetzt heißt es wieder 4 Stunden Busfahrt nach Baliroche, wo wir dann zwei Nächte bleiben werden und dann Freitag über Nacht zurück fahren.... Heute Morgen waren wir in einem Naturpark/ Nationalparks und dann essen.
Schon wieder im Bus.... Vielleicht werde ich schlafen, denn die Nacht war wirklich kurz...



13. Tag- 14.Tag
Barilo- Barilo- Bariloche! Zwei Nächte waren wir dann also in Bariloche....Bariloche ist als Party- Stadt bekannt, dass es für uns mit Rotary nicht so werden würde, war uns allen von vorne reinbekannt. 
Außerdem gibt es dort eine Menge an Schokoladenläden, wo wir uns erst einmal durchkosteten... Und wow, endlich mal wieder leckere Schokolade... 
Am zweiten Tag kaufte ich dann auch Schokolade, für mich und für meine Gastfamilien. Ansonsten schauten wir uns noch die Stadt an und natürlich die Natur...
Bariloche ist wirklich eine schöne Stadt und nun verstehe ich auch, warum immer alle Leute sooo von der Schokolade dort schwärmen, denn sie ist wirklich gut!
Am Abend des 14.ten Tages besprachen wir nochmal die Reise, sangen die verschiedenen Nationalhymnen unserer Länder und hatten Spaß...


15. Tag
Am Morgen brachen wir dann auf, 24 Stunden Fahrt lagen vor uns. Mittlerweile stellte es aber keine Herausforderung mehr für mich da solange im Bus zu sitzen. Ich hatte mich mittlerweile schon wirklich an sehr lange Busfahrten gewöhnt.. Die Busfahrt war genauso wie die anderen Busfahrten auch: Lang und langweilig. 
Die Zeit brachte ich mit Schlafen, Reden, Filme gucken und Musik hören um. 


16. Tag - letzter Tag
Um 8 Uhr hieß es dann wieder: Aufstehen, denn wir hatten unser Ziel - Cordoba - erreicht.... 
Mehr oder weniger Ziel, denn für uns, die Austauschschüler aus Catamarca hieß es noch bis 15:30 die Zeit rumzukriegen, denn erst dann würde unser Bus nach Catamarca weiterfahren...
Erst warteten wir, bis all die anderen Austauschschüler von ihren Familien abgeholt wurden. Später liefen wir dann durch Cordoba in ein Center um etwas zu essen. McDonalds schmeckt hier eigentlich fast gleich...
Wir liefen noch ein bisschen durchs Center und mir fiel auf, wie sehr es mir einfach fehlt jeden Tag shoppen zu gehen! Wie es mir fehlt in verschiedene Städte zu gehen um Dinge zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche. In Catamarca kann ich meine Shoppingsucht wirklich nicht ausleben, die Sachen in Catamarca sind lange nicht schön...
Egal, wir haben beschlossen in den Ferien, die schon am 28.ten beginnen, nach Cordoba zu reisen...
Den Bus nahmen wir dann wie erwartet um 15:30, warum fuhren wir pünktlich los, immerhin sind wir doch in Argentinien!?
Nach der sechsstündigen Fahrt erreichten wir dann Catamarca und ich dachte, ich würde von meinem Gastvater abgeholt werden, nach Hause fahren, meine Koffer auspacken und schlafen gehen.. Nein, falsch gedacht. Der Gastvater von Lise, einer Austauschschülerin aus Belgien, nahm mich mit. Er erklärte mir was los sei, aber irgendwie verstand ich ihn nicht. Ich hatte jetzt auch gute 17 Tage kein Spanisch bzw. nur wenig Spanisch geredet und meine Sprachkenntnisse, die ich mir schon angeeignet hatte, gingen wieder ein wenig verloren.... Auf der Busfahrt sprach ich noch die ganze Zeit Deutsch und jetzt auf einmal sollte ich wieder in Spanisch alles verstehen. Es war wirklich hart für mich. Zum Glück hatte ich Lise, die ein wenig übersetzte, aber umso mehr ich dann Spanisch hörte und versuchte zu sprechen umso mehr gelang es mir wieder. Ehrlich gesagt, weiß ich nun auch nicht ,wie lange ich nun hier bleiben würde. Hat mir so wirklich keiner gesagt. Wenn man in Argentinien auf Planung und Zuverlässigkeit hofft, dann kann man wirklich lange hoffen...Bei meiner Ankunft war ich wirklich durcheinander. 
Nun sitze ich hier, nach einer langen Dusche, die ich mir wirklich lange erhofft habe und nach einem leckeren Essen.
Ich bin mal gespannt, wann ich wieder Zuhause sein werde!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Schei** Tag

Es gibt einfach Tage, die fangen schon verkehrt an, es gibt aber auch Tage so wie heute, wo ich dachte, heute geht's mir wirklich gut, ich bin wirklich glücklich.  Doch eigentlich wurde der Tag immer schlimmer.  Es ist nicht so, dass er wirklich schrecklich war, aber er war einfach nur nervig.  Die Schmerzen meines Sonnenbrandes wurden immer schlimmer und die Hitze machte es nicht erträglicher.  Nach der Schule,  die gewöhnlich ablief, ging es nach Hause. Wo ich meine Zeit bis 6 bzw. 6:30 verbrachte, um dann in die Stadt zu gehen mit dem Ziel Dinge für die Reise zu kaufen. Ich stand wahrscheinlich in der für mich peinlichsten Situation meines Lebens dazu aber nicht mehr...
Der Versuch einen Fön zu kaufen gelang mir schließlich auf vielen Umwegen. Ich habe einen hässlichen Fön und ein Glatteisen das ich nicht brauche aber es gab keinen einzelnen Fön weshalb auch immer. Im Laden war es schwer zu beschreiben was ich wollte. Ich hielt den Verkäufer auch nicht wirklich für intelligent. Eigentlich wollte ich mit der Karte zahlen, aber als ich dann merkte, dass es länger dauern würde, nahm ich sie ihm weg und drückte ihm Bargeld in die Hand,  das war um einiges leichter.   Das war auch das einzige was ich in der 4-stündigen Tour erstanden habe, mir fehlen noch so viele Dinge ich muss auf jeden Fall nochmal los morgen.  Ich will einfach nur noch in mein Bett die peinliche Situation vergessen und schlafen soweit es mein Sonnenbrand zulässt. Es gibt hier wirklich keine Sonnencreme... Ich weiß nicht, ob es mir was bringt, dass mir hier viele Sachen, die in Deutschland zu meinem Alltag dazu gehören, fehlen, vielleicht weiß ich es dann, wenn ich zuhause bin, mehr zu schätzen... ich brauche es doch!
Naja viele Grüße nach Deutschland :-)

Sonnenbrand

Heute bin ich aufgrund meines Sonnenbrandes zu Hause geblieben.  Er tut wirklich saumäßig weh und ist auch mit Kopfschmerzen verbunden. Ich schmiere mich richtig oft ein, mit der Hoffnung, dass es braun wird und nicht pellt. Meine Arme haben eine schöne Farbe bekommen,  die sind aber auch nicht so empfindlich.  Aber meine Beine,  mein Rücken,  mein Bauch,  meine Schultern sind einfach nur rot. Mein Gesicht geht mittlerweile schon wieder aber meine Schultern und alles drum herum ist sehr schlimm.... Ich hoffe so sehr das es nicht pellt! Wünscht mir Glück!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wundervolles Leben, wundervolles Wochenende

Am Freitag nach dem Spanischkurs ging es dann kurz nach Hause und ich machte mich schnell fertig für die Nacht. Mit den anderen Austauschschülern ging ich los und es war eine sehr gute Nacht. Mir wurde bewusst wie sehr man hier auf sich und auf seine Sachen aufpassen muss. Das Handy auf der Straße zu benutzen sollte man lassen da es für Diebe ein willkommenes Angebot ist. Auch die Wahl der Tasche sollte man gut abstimmen,  es ist besser sie über der Schulter zu tragen. Hätte ich das nicht gemacht könnte ich mit 100 Prozent sagen, meine Tasche und ihr sämtlicher Inhalt wären weg. Es wäre schade um mein Geld, meine Kreditkart6en, mein Handy und um alles andere gewesen. Vor den Toiletten standen Polizeileute sowie überall im Club verteilt was aber nicht heißt das man nicht aufpassen muss.  Es gab immer wieder Leute die versucht haben mich irgendwo hinzubringen.
Heute lag ich den ganzen Tag in der Sonne was sich als Fehler erwiesen hat. Ich bin knallrot, es ist nicht übertrieben zu sagen wenn ich sage ich sehe aus wie eine Tomate.  Dass es hässlich ist stört mich eigentlich schon genug aber zudem tut es auch noch saumäßig weh, es ist kaum auszuhalten...
Ich würde meinen Ganz-Körper-Sonnenbrand gerne sofort wegzaubern aber das einzige was ich machen kann ist warten und ihn gut eincremen damit er nicht pellt. Ich hoffe es wird braun und pellt nicht...
Am Freitag geht die Reise nach Patagonien los und ich freue mich sooo sehr! Es wird so schön,  eine so tolle Erfahrung. Die Reise wird von Freitag an 16 Tage gehen. Ein paar Nächte schlafen wir im Bus doch ich denke das wird lustig.  An dieser Stelle möchte ich meinen Eltern noch einmal danken da sie mir das alles hier ermöglichen,  ich bin wirklich unglaublich dankbar.
Liebe Grüße von einer Tomate nach Deutschland.

Anstrengende Woche

Die Woche ist eigentlich genauso verlaufen wie die letzte. Nach der Schule nach Hause und dann wieder vier Stunden zum Spanischkurs,  es war wirklich jeder einzelne Tag wirklich anstrengend. Es wird jeden Tag heißer, die Hitze ist kaum auszuhalten.  Im Sommer wird es noch schlimmer.  Am Meer bei der Hitze nichts tun wäre erträglich aber bei dem Wetter in die Schule zu  gehen und normal zu leben, dafür ist es wirklich zu heiß.  Der Sommer wird soooo schwer und heiß aber ich versuche das Wetter  zu genießen. Jetzt geht es wieder mal auf zum Spanischkurs aber außer Grammatik, die mir beim täglichen Reden nicht hilft hab ich kaum was gelernt.  Ich muss auf jeden Fall Vokabeln lernen damit ich mich endlich vollkommen verständigen kann...