In diesem Blog beschreibe ich ein Abenteuer, mein Abenteuer,- in das Land meiner Träume
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Samstag, 9. November 2013
Fazit der wundervollen Reise! - Bald ändert sich viel...
Es war eine wunder-, wunderschöne Reise. Es war wirklich wert, sie gemacht zu haben. Auch die langen Busfahrten waren erträglich, denn dadurch habe ich eine Menge des Landes gesehen! Wenn ich mir so überlege, was ich in den letzten 17 Tagen einfach alles erlebt habe... Es ist so unbeschreiblich! Ich habe Pinguine und Wale in freier Wildbahn gesehen. Bin auf Eis getrekkt, habe eine atemberaubende Natur gesehen, war am Ende der Welt (fin del Mundo) = Ushuaia! Die südlichste Stadt der Welt, wenn ich mir alles vor Augen zurückführe, was ich alles erlebt habe... Ich kann nicht beschreiben wie es sich anfühlt so viel in eigentlich so kurzer Zeit zu machen, zu sehen und zu erleben. Man kann es, glaub ich, gar nicht verstehen, wenn man es nicht selber erlebt..
Außerdem sind die anderen Austauschüler wirklich super, es fühlt sich an wie eine große Familie. Nun freue ich mich aber bald wieder in meiner Gastfamilie zu sein, ich wäre eigentlich schon lieber jetzt dort, denn ist mein Zuhause und ich vermisse es so sehr! Ohne jetzt abzuwägen, ich vermisse es im Moment mehr als mein deutsches Zuhause... Es fühlt sich so komisch an, ich habe in der Familie eine super Familie gefunden. Meine Super-Familie und mein Super-Zuhause. Natürlich werdet ihr in Deutschland dadurch nicht weniger wichtig, euch vermiss ich natürlich auch! Und wieder einmal weiß ich dieses Gefühl, was ich damit habe, nicht zu beschreiben. Man geht in ein vollkommen fremdes Land, bekommt per Zufall eine Familie, die automatisch zu deiner wird, und auf einmal ist sie alles was du brauchst, ein fremdes Haus was zu deinem Zuhause wird. Ein fremdes Haus, das man anfängt unbeschreiblich zu lieben, weil es zu deinem wundervollen Zuhause wird. Wenn ich daran denke meine Gastfamilie schon in weniger als in drei Wochen wechseln zu müssen, dann macht es mich echt traurig, denn ich liebe meine Familie wirklich. Ich weiß gar nicht, wie ich es aushalten werde, sie nicht mehr jeden Tag um mich zu haben. Ich bin eigentlich erst zwei Monate dort, aber es fühlt sich an, als würde ich sie schon immer kennen und schon immer zur Familie dazu gehören. Ich mag gar nicht daran denken bald nicht mehr dort zu sein, und erst recht nicht daran zu wissen, dass ein anderer Austauschüler meinen Platz in der Familie einnehmen wird. Aber so spielt das hier, ich wusste von vorne rein, dass ich die Familie zwei mal wechseln muss und damit 3 Familien habe. So spielt das Leben, Menschen kommen und gehen. Ich hoffe einfach nur, ich werde mich in meiner nächsten Gastfamilie genauso wohlfühlen und genauso zuhause zu sein. Ich hoffe es einfach so sehr. Es ist so komisch! Ich werde den Platz von jemanden einnehmen und jemand wird meinen Platz einnehmen.
Ich sollte eigentlich daran noch nicht denken und die Zeit, die noch in meiner Familie bleibt, genießen. Eigentlich wollten sie ja mit MIR nach Chile in den Ferien und mit mir Urlaub machen. Jetzt wird eine andere Zoe (ja, sie heißt wirklich so wie ich) anstelle von mir mit meiner großartigen Familie reisen! Ich werde sie soo vermissen, wahrscheinlich noch schlimmer als jetzt, denn jetzt weiß ich, bald bin ich wieder dort und alles ist so wie vorher, aber wenn ich dann beim nächsten Mal abreise heißt es, es wird niemals wieder so mit der Familie wie es einmal war...
Ich sollte jetzt wirklich schlafen gehen, ich werde morgen oder wann auch immer nochmal auf die Reise zurückkommen!
Buenas Noches mis amores!
Mittwoch, 6. November 2013
Zwei hervorragende Monate...♥
Jetzt bin ich wirklich schon zwei Monate hier. Die sind einerseits so schnell vergangen aber andererseits habe ich in ihnen sooo viel erlebt, dass es mir viel länger vorkommt. Ich war in der südlichsten Stadt der Welt, habe so viel gesehen, so viele Menschen kennengelernt, die Kultur gespürt und einem Einblick in eine für mich völlig fremde Sprache bekommen. Die Menschen hier sind auf jeden Fall gläubiger als deutsche. In der Schule komme ich mir immer wieder komisch vor, wenn alle anderen beten und ich einfach nur dastehe und das Geschehen betrachte. Manchmal weiß ich nicht, ob es besser wäre mitzubeten aber dann denke ich mir, bleib dir selbst treu und bete nichts an, an das du nicht glaubst. Immerhin bin ich ein freier Mensch und sollte in dieser Situation meiner Meinung nach tun, was ich für richtig halte. In den anderen Situationen versuche ich mich natürlich so gut wie möglich anzupassen.
Jetzt auf der Reise vermisse ich wirklich meine Gastfamilie, meine Schule und meine Klassenkameraden. Ich vermisse Catamarca, die Stadt in der ich lebe, so sehr. Wenn ich die Menschen in Cordoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens, sehe, dann bin ich froh nicht dort zu leben. Die Menschen in Catamarca sind sehr viel offener, sie sprechen dich an und beachten dich. In Cordoba ist es sehr anders, du wirst weniger beachtet und jeder Mensch lebt für sich, so wie es in einer Großstadt halt ist. Catamarca ist für mich eine wunderschöne "Stadt" mit tollen Menschen, sie sind einfach interessiert an einem, egal wo du dort bist. Sie sind einfach so offen, so herzlich und einfach wundervoll. An sich ist die Stadt ja auch ganz okay, man kann zwar nicht wirklich shoppen gehen, aber die wichtigsten Dinge für den täglichen Bedarf kann man dort kaufen. Außerdem ist die Luft in Catamarca viel schöner als in Cordoba. Ich kann gar nicht beschreiben wie ich mich fühle, man kann es nicht verstehen wenn man es nicht erlebt. Ich kann es wirklich nicht erklären, es ist so unbeschreiblich. Ich habe das Gefühl mich schon verändert zu haben. Ich weiß nicht inwiefern, aber irgendwie... ich bin hier viel gelassener, nehme alles nicht zu ernst und genieße mein Leben in vollen Zügen.
Heimweh habe ich mehr oder weniger gar nicht. Klar ist es an manchen Tagen da, so das ich mir denke es wäre schön einfach in Deutschland zu sein mit der Familie und den Freunden, aber wenn mich dann jemand vor die Wahl stellen würde nach Deutschland zu gehen, ich würde ganz klar nein sagen. Denn immerhin weiß ich, ich gehe zurück und nun bin ich hier um dieses Leben zu leben und nicht darüber nachzudenken, was ist in Deutschland und was machen die Leute dort. Egal was in Deutschland passiert, ich weiß egal was sich dort ändert, die Erfahrungen die ich hier mache sind es auf jeden Fall wert. Ich weiß mittlerweile das deutsche System mehr zu schätzen, man hat eigentlich immer Wasser, man braucht nur den Wasserhahn aufzudrehen und es läuft. Und Strom hat man auch nur in ganz seltenen Fällen nicht. Hier ist es nicht außergewöhnlich mal kein Strom und Wasser zu haben. Wenn ich überlege kommt es mir gar nicht so lange vor aber es sind wirklich schon zwei Monate, eigentlich vergeht die Zeit viel zu schnell wirklich. Ich habe um die 13000 Bilder geschossen in der Zeit, okay sie sind auch noch nicht aussortiert und die meisten sind von der Reise, aber es ist schon eine ganze Menge. Ich muss auf jeden Fall, sobald ich Zuhause bin alle auf meinen Laptop ziehen und ein paar mit euch teilen.
Jetzt auf der Reise vermisse ich wirklich meine Gastfamilie, meine Schule und meine Klassenkameraden. Ich vermisse Catamarca, die Stadt in der ich lebe, so sehr. Wenn ich die Menschen in Cordoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens, sehe, dann bin ich froh nicht dort zu leben. Die Menschen in Catamarca sind sehr viel offener, sie sprechen dich an und beachten dich. In Cordoba ist es sehr anders, du wirst weniger beachtet und jeder Mensch lebt für sich, so wie es in einer Großstadt halt ist. Catamarca ist für mich eine wunderschöne "Stadt" mit tollen Menschen, sie sind einfach interessiert an einem, egal wo du dort bist. Sie sind einfach so offen, so herzlich und einfach wundervoll. An sich ist die Stadt ja auch ganz okay, man kann zwar nicht wirklich shoppen gehen, aber die wichtigsten Dinge für den täglichen Bedarf kann man dort kaufen. Außerdem ist die Luft in Catamarca viel schöner als in Cordoba. Ich kann gar nicht beschreiben wie ich mich fühle, man kann es nicht verstehen wenn man es nicht erlebt. Ich kann es wirklich nicht erklären, es ist so unbeschreiblich. Ich habe das Gefühl mich schon verändert zu haben. Ich weiß nicht inwiefern, aber irgendwie... ich bin hier viel gelassener, nehme alles nicht zu ernst und genieße mein Leben in vollen Zügen.
Heimweh habe ich mehr oder weniger gar nicht. Klar ist es an manchen Tagen da, so das ich mir denke es wäre schön einfach in Deutschland zu sein mit der Familie und den Freunden, aber wenn mich dann jemand vor die Wahl stellen würde nach Deutschland zu gehen, ich würde ganz klar nein sagen. Denn immerhin weiß ich, ich gehe zurück und nun bin ich hier um dieses Leben zu leben und nicht darüber nachzudenken, was ist in Deutschland und was machen die Leute dort. Egal was in Deutschland passiert, ich weiß egal was sich dort ändert, die Erfahrungen die ich hier mache sind es auf jeden Fall wert. Ich weiß mittlerweile das deutsche System mehr zu schätzen, man hat eigentlich immer Wasser, man braucht nur den Wasserhahn aufzudrehen und es läuft. Und Strom hat man auch nur in ganz seltenen Fällen nicht. Hier ist es nicht außergewöhnlich mal kein Strom und Wasser zu haben. Wenn ich überlege kommt es mir gar nicht so lange vor aber es sind wirklich schon zwei Monate, eigentlich vergeht die Zeit viel zu schnell wirklich. Ich habe um die 13000 Bilder geschossen in der Zeit, okay sie sind auch noch nicht aussortiert und die meisten sind von der Reise, aber es ist schon eine ganze Menge. Ich muss auf jeden Fall, sobald ich Zuhause bin alle auf meinen Laptop ziehen und ein paar mit euch teilen.
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